Denke immer daran, dass mein-impfen ein allgemeines Informationstool zu bestimmten Krankheiten und Impfungen ist, welches niemals den Rat eines Arztes ersetzen kann. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der auf mein-impfen zur Verfügung gestellten Informationen übernimmt GSK keine Gewährleistung. Bitte konsultiere immer deinen Arzt, um mit diesem über den Impfschutz zu sprechen. GSK übernimmt keine Haftung für die Folgen einer Selbstdiagnose und Selbstbehandlung, die auf der Basis der Informationen und Tipps auf mein-impfen vorgenommen wurde. Außerdem haftet GSK nicht, wenn du wegen der Auskünfte auf mein-impfen auf den erforderlichen Arztbesuch verzichtest.

HPV-Impfung

Die HPV-Impfung kann vor dem humanen Papillomavirus (HPV) schützen Einem Virus, das Gebärmutterhalskrebs und andere Krankheiten verursachen kann, schützen.

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HPV

Wusstes du schon ...

Es gibt mehr als 100 HPV-Typen, von denen mindestens 14 krebserregend sind (auch als Hochrisikotypen bezeichnet)

  • Was ist HPV?

    HPV (oder humanes Papillomavirus) ist eine Gruppe von Viren, die weltweit sehr verbreitet sind. Es gibt viele Typen von HPV und viele verursachen keine Probleme. Die meisten HPV-Infektionen heilen in der Regel innerhalb weniger Monate nach der Ansteckung ohne Behandlung ab (nach 2 Jahren sind 90 % abgeheilt). Ein kleiner Teil der Infektionen mit bestimmten HPV-Typen kann jedoch fortbestehen und zu Gebärmutterhalskrebs führen. HPV wird auch für einen Teil der Krebserkrankungen des Anus, der Vulva, der Vagina, des Penis sowie von Krebserkrankungen im Kopf- und Halsbereich verantwortlich gemacht. Nicht krebserregende HPV-Typen können Genitalwarzen verursachen, die sehr häufig und hoch ansteckend sind und das Sexualleben beeinträchtigen.

  • Wie wird es verbreitet?

    Die meisten HPV-Infektionen erfolgen bereits kurz nach Beginn der Aufnahme sexueller Aktivitäten (im Jugendalter). Die Übertragung von HPV erfolgt in der Regel über den direkten Hautkontakt im Rahmen von sexuellen Aktiviäten mit anderen Personen. HPV kann auch dann übertragen werden, wenn eine infizierte Person keine Anzeichen oder Symptome aufweist.

  • Wer ist gefährdet?

    Die meisten sexuell aktiven Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens; manche können sich wiederholt infizieren. Es gibt mehr als 100 HPV-Typen, von denen bekanntermaßen 14 Typen krebserregend sind (auch als Hochrisikotypen bezeichnet). Folgende Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine anhaltende HPV-Infektion und die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs:

    • Infektion mit den Hochrisiko-HPV-Typen HPV 16 und 18: diese Typen verursachen 70 % der Gebärmutterhalskrebserkrankungen und sind auch maßgeblich für andere HPV-bedingte Krebserkrankungen
    • eine Beeinträchtigung des Immunsystems, beispielsweise durch eine bestehende HIV-Infektion
    • gleichzeitiges Vorliegen anderer sexuell übertragbarer Infektionen wie Herpes, Chlamydien und Gonorrhö
    • höhere Anzahl von Sexualpartnern und frühes Alter der sexuellen Aktivität
    • Rauchen von Tabak
  • Welche Symptome können auftreten?

    Die meisten Infektionen mit HPV verursachen keine Symptome und heilen von selbst ab. Eine anhaltende genitale HPV-Infektion kann bei Frauen Gebärmutterhalskrebs verursachen. HPV-Gebärmutterhalskrebs zeigt in der Regel erst Symptome, wenn er weit fortgeschritten, sehr ernst und schwer zu behandeln ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Frauen regelmäßig auf Gebärmutterhalskrebs untersucht werden. Eine HPV-Infektion kann auch zu Krebserkrankungen an Anus, Vagina, Vulva, Penis und Krebserkrankungen im Kopf-/ Halsbereich sowie zu Genitalwarzen führen. Genitalwarzen treten normalerweise als kleine Beule oder als Gruppen von Beulen im Genitalbereich auf. Sie können klein oder groß, erhaben oder flach sein oder die Form eines Blumenkohls haben. Ein Arzt kann Warzen normalerweise durch Begutachtung des Genitalbereichs diagnostizieren.

  • Wie kannst du dein Kind schützen?

    Eine Schutzimpfung gegen HPV kann vor einer Infektion schützen und wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Kinder und Jugendliche ab 9 Jahren als Standardimpfung empfohlen. Bei Fragen wende dich bitte an deinen Arzt für weitere Informationen.

    Weitere präventive Maßnahmen für Jungen und Mädchen sind:

    • Altersgemäße Aufklärung über Safer Sex und Risiken verschiedener Sexualpraktiken
    • Die Empfehlung zur Benutzung von Kondomen für bereits sexuell aktive Jugendliche
    • Aufklärung über die Risiken von Rauchen
    • Regelmäßige Untersuchung der Gebärmutter

Spreche mit deinem Arzt

Vereinbare rechtzeitig einen Termin mit deinem Arzt, um über eine HPV-Impfung für dein Kind zu sprechen.

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*Gemäß den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO), Stand August 2019. Quelle: Epidemiologisches Bulletin 34/2019

Weitere Informationen findest Du unter:
www.bzga.de
www.rki.de