Denke immer daran, dass mein-impfen ein allgemeines Informationstool zu bestimmten Krankheiten und Impfungen ist, welches niemals den Rat eines Arztes ersetzen kann. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der auf mein-impfen zur Verfügung gestellten Informationen übernimmt GSK keine Gewährleistung. Bitte konsultiere immer deinen Arzt, um mit diesem über den Impfschutz zu sprechen. GSK übernimmt keine Haftung für die Folgen einer Selbstdiagnose und Selbstbehandlung, die auf der Basis der Informationen und Tipps auf mein-impfen vorgenommen wurde. Außerdem haftet GSK nicht, wenn du wegen der Auskünfte auf mein-impfen auf den erforderlichen Arztbesuch verzichtest.

Diphtherie-Impfung

Die Impfung gegen Diphtherie ist üblicherweise Bestandteil eines Kombinationsimpfstoffs (z.B. TdaP & IPV).¹

Empfohlener Impfplan

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Diphtheria

Wusstest du schon ...

Diphtherie betrifft Menschen jeden Alters, am häufigsten jedoch Kinder.

Wusstest du schon ...

Die Zahl der Menschen, die weltweit an Diphtherie erkranken, ist seit Einführung groß angelegter Impfprogramme deutlich zurückgegangen.

  • Diphtherie ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium verursacht wird. Es infiziert hauptsächlich den Hals und die oberen Atemwege und produziert ein Gift, das Hals- und Atembeschwerden verursachen kann. In schweren Fällen kann das Gift zu Herzinsuffizienz und Nervenschäden führen. Bei manchen Menschen kann Diphtherie eine Hautinfektion mit offenen Geschwüren verursachen. 

  • Diphtherie kann sich durch engen Kontakt mit einer infizierten Person ausbreiten, z. B. durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen einer infizierten Person oder durch Berühren eines kontaminierten Objekts, wie z. B. eines Spielzeugs. In seltenen Fällen können Menschen die Krankheit auch durch Berühren offener Wunden (Hautläsionen) einer infizierten Person bekommen. 

  • Diphtherie betrifft Menschen jeden Alters, am häufigsten jedoch nicht geimpfte Kinder. Obwohl Diphtherie in Industrieländern aufgrund von Impfprogrammen im Kindesalter selten ist, können Krankheitsfälle bei Erwachsenen auftreten, wenn deren Immunität gegen die Krankheit abnimmt. Sehr kleine Kinder (unter 5 Jahren) und Menschen über 40 Jahren sterben häufiger an Diphtherie (im Vergleich zu Menschen anderen Alters).

  • Die Entwicklung der Symptome kann bis zu 10 Tage dauern und je nach infiziertem Körperteil variieren. Frühe Symptome einer Diphtherie können sein:

    • leichtes Fieber   
    • Halsschmerzen    
    • verminderter Appetit

    Während sich die Infektion ausbreitet, kann sich in Nase und Rachen eine grauweiße Schicht bilden (die sogenannte Pseudomembran), die das Atmen oder Schlucken erschwert. Dies geschieht normalerweise 2–3 Tage nach Auftreten der ersten Symptome.

    Die meisten Infizierten haben leichte Symptome, die mit einer Erkältung verwechselt werden können. Es ist jedoch wichtig, dass die Diphtherie schnell behandelt wird, da sie manchmal zu schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann.

  • Eine Impfung gegen Diphtherie kann vor einer Erkrankung schützen. Der Diphtherie-Impfstoff ist in Kombinationsimpfstoffen enthalten, die im Rahmen der Standardimpfungen auch vor anderen Krankheiten schützen können. 

    Nach Angaben der STIKO werden für den lebenslangen Schutz, zusätzlich zu der Grundimmunisierung für Säuglinge während der Kindheit, im Jugendalter und bei Erwachsenen Auffrischimpfungen benötigt.

    Bitte frag deinen Arzt nach weiteren Informationen.

    Menschen mit Diphtherie sollten isoliert werden, um die Ausbreitung der Infektion zu verhindern. Gute Hygienepraktiken werden ebenfalls empfohlen (z. B. Händewaschen und Abdecken von Mund und Nase beim Niesen oder Husten).

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Vereinbare noch heute einen Termin mit deinem Arzt, um die Impfung deines Kindes gegen Diphtherie zu besprechen.

Tetanus

Wusstest du schon ...

Du kannst dich mit Tetanus infizieren, wenn das verursachende Bakterium, welches vor allem im Erdboden enthalten ist, durch Schnitte, Kratzer, offene Wunden und beschädigte Haut (einschließlich Verbrennungen) in deinen Körper eindringt.

Wusstest du schon ...

Vor Tetanus bis du geschützt, wenn du geimpft bist oder wenn du nach einer schweren Verletzung zusätzlich Tetanus-Immunglobulin als passive Impfung bekommst.

  • Tetanus ist eine seltene, aber schwerwiegende bakterielle Infektion, die durch das Bakterium Clostridium tetani verursacht wird. Das Bakterium kann ein Gift freisetzen, das das Gewebe und das Nervensystem angreift und zum Beispiel schmerzhafte Muskelkrämpfe bis hin zu vollständigen Muskelstarre verursacht. Das Bakterium kommt überall in der Umwelt vor, insbesondere im Boden, in im Darm/Kot von Tieren und Menschen sowie auf der Oberfläche von Haut und rostigen Werkzeugen wie Nägeln, Nadeln, Stacheldraht usw. Das Bakterium ist sehr hitzebeständig sowie gegen die meisten Antiseptika resistent und kann jahrelang überleben.

  • Tetanus verbreitet sich nicht direkt von Person zu Person. Du kannst dich infizieren, wenn das Tetanus-verursachende Bakterium durch Schnitte, Kratzer, offene Wunden und beschädigte Haut (einschließlich Verbrennungen) in deinen Körper eindringt. Tetanus kann auch nach Tierbissen auftreten. Weltweit ist die Mehrzahl der Tetanusfälle auf die Entbindung durch ungenügend geimpfte Mütter und deren Neugeborenen zurückzuführen.

  • Tetanus kann Menschen jeden Alters betreffen. Tetanus kann jeder bekommen, aber die Krankheit ist besonders häufig und schwerwiegend bei Neugeborenen und schwangeren Frauen, die nicht ausreichend geimpft wurden. Ohne angemessene Behandlung in einem Krankenhaus können anfällige Personen (z.B. sehr junge oder sehr alte Patienten) an Tetanus sterben. Du kannst überall auf der Welt an Tetanus erkranken, die Infektion tritt in dicht besiedelten Regionen mit heißem, feuchtem Klima jedoch häufiger auf.

  • Die meisten Fälle treten innerhalb von 14 Tagen nach der Infektion auf. Treten die Symptome schneller auf, kann dies mit einem schwereren Verlauf der Erkrankung einhergehen. Die Symptome beginnen normalerweise am oberen Körper und setzen sich nach unten fort, am häufigsten sind:  

    •  „Sperrung“ des Kiefers    
    •  Schluckbeschwerden     
    • Krampfanfälle
    • Steifheit im Nacken und Muskelverspannungen

    Andere Symptome von Tetanus können sein:   

    • erhöhte Temperatur
    • erhöhter Blutdruck oder erhöhte Herzfrequenz   
    • Schwitzen
    • Muskelkrämpfe

    Zu den Symptomen des Tetanus bei Neugeborenen können auch übermäßiges Weinen und die Unfähigkeit zu saugen gehören.

  • Der Tetanus-Impfstoff ist in Kombinationsimpfstoffen enthalten, die im Rahmen der Standardimpfungen auch vor anderen Krankheiten schützen können. Vor Tetanus bist du geschützt, wenn du geimpft bist oder wenn du nach einer schweren Verletzung zusätzlich Tetanus-Immunglobulin als passive Impfung bekommst. 

    Nach Angaben der STIKO werden für den lebenslangen Schutz, zusätzlich zu der Grundimmunisierung für Säuglinge während der Kindheit, im Jugendalter und bei Erwachsenen Auffrischimpfungen benötigt.

    Bitte frag deinen Arzt nach weiteren Informationen.

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Vereinbare noch heute einen Termin mit deinem Arzt, um die Impfung deines Kindes gegen Tetanus zu besprechen.

Keuchhusten

Wusstest du schon ...

Die Mehrzahl der Keuchhusten-Fälle tritt bei Säuglingen unter 3 Monaten auf, die möglicherweise von Familienmitgliedern, insbesondere ihren Müttern, infiziert werden.

Wusstest du schon ...

Impfungen von Familienangehörigen/Pflegepersonen können zum Schutz von Neugeborenen beitragen.

  • Keuchhusten (auch Pertussis genannt) ist eine hoch ansteckende Infektion der Lunge und der Atemwege. In seltenen Fällen kann sie zu schweren Komplikationen und zum Tod führen. Eine Pneumonie (Lungenentzündung) tritt bei 6 % der Kinder mit Keuchhusten auf und bis zu 1 % der Kinder können an den Folgen der Infektion sterben.

  • Keuchhusten kann durch engen Kontakt mit einer infizierten Person übertragen werden, z. B. durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen einer infizierten Person, ähnlich wie bei einer Erkältung. Jugendliche und Erwachsene sind wichtige Übertragungsquellen für nicht geimpfte junge Säuglinge. Keuchhusten kann sich innerhalb von Familien leicht ausbreiten. Drei Viertel der Betroffenen im Alter von 0 bis 3 Monaten erkranken durch die Infektion von Familienmitgliedern, hauptsächlich von ihren Müttern. 

  • Keuchhusten kann Menschen jeden Alters betreffen. Obwohl die meisten Fälle mit typischen Keuchhusten-Symptomen bei Kindern von 1 bis 5 Jahren auftreten, sind schwere Pertussis-Erkrankungen und Todesfälle in Ländern mit gut eingeführten Pertussis-Impfprogrammen fast ausschließlich auf die ersten Lebenswochen und -monate beschränkt. Ungefähr die Hälfte der Babys unter 1 Jahr, die an Keuchhusten leiden, müssen im Krankenhaus behandelt werden.

  • Die ersten Symptome des Keuchhustens ähneln denen der Erkältung und können eine laufende Nase, leichtes Fieber und Halsschmerzen umfassen. Hustenanfälle, die mit dem charakteristischen „Keuchen“ enden, können insbesondere bei jüngeren Kindern auftreten. Bei sehr jungen Säuglingen können auch andere Symptome als Husten auftreten, z. B. Atemstörungen beim Schlafen und eine Blaufärbung des Gesichtes aufgrund von Luftnot durch schwere krampfartige Hustenanfälle. Die Symptome halten im Allgemeinen 11-18 Wochen an. Bei zuvor geimpften Jugendlichen und Erwachsenen kann anhaltender Husten ohne das charakteristische Keuchen das einzige Symptom sein.

  • Der Pertussis-Impfstoff ist in Kombinationsimpfstoffen enthalten, die im Rahmen der Standardimpfungen auch vor anderen Krankheiten schützen können. 

    Nach den Empfehlungen der STIKO sind Auffrischimpfungen im Vorschulalter und in der Jugend wichtig. Impfungen von Familienangehörigen/Pflegepersonen können zum Schutz von Neugeborenen beitragen. 

    Bitte frag deinen Arzt nach weiteren Informationen.

    Gute Hygienepraktiken (z. B. Mund und Nase des infizierten Kindes beim Husten und Niesen bedecken und die Hände des infizierten Kindes regelmäßig waschen) können helfen, die Ausbreitung der Krankheit zu verringern.

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Vereinbare noch heute einen Termin mit deinem Arzt, um die Impfung deines Kindes gegen Pertussis zu besprechen.

Polio

Wusstest du schon ...

Poliomyelitis (Kinderlähmung) betrifft hauptsächlich kleine Kinder bis 5 Jahre.

Wusstest du schon ...

Dank erfolgreicher Impfprogramme konnte die Kinderlähmung beinahe ausgerottet werden. Die Zahl der Krankheitsfälle ist zwischen 1988 und 2016 weltweit um über 99 % zurückgegangen.

  • Kinderlähmung ist eine ansteckende Viruserkrankung, die sich sehr leicht ausbreitet und die Nerven schädigen kann. In ihrer schwerwiegendsten Form kann sie innerhalb weniger Stunden eine Lähmung verursachen. Dank erfolgreicher Impfstrategien konnte die Kinderlähmung beinahe ausgerottet werden. Die Zahl der Krankheitsfälle ist zwischen 1988 und 2016 weltweit um über 99 % zurückgegangen.

  • Poliomyelitis breitet sich sehr leicht aus. Die meisten Menschen, die nicht vor Poliomyelitis geschützt sind, stecken sich an, wenn sie mit jemandem in Kontakt kommen, der sich mit Poliomyelitis infiziert hat. Kinderlähmung kann von infizierten Personen etwa eine Woche vor Auftreten von Symptomen bis einige Wochen danach übertragen werden. Auch wer keine Symptome zeigt, kann die Kinderlähmung trotzdem an andere Personen weitergeben. Das Virus, das Poliomyelitis verursacht, wird über den Mund aufgenommen und verbreitet sich vor allem durch Kontakt mit kontaminiertem Kot (Schmierinfektion).

  • Poliomyelitis (Kinderlähmung) betrifft hauptsächlich kleine Kinder (unter 5 Jahren). Reisende in Länder, in denen Kinderlähmung immer noch verbreitet ist, haben ein erhöhtes Risiko, an der Krankheit zu erkranken (z. B. Indonesien, Malaysia, Philippinen)

  • Die Symptome von Poliomyelitis können 7–10 Tage nach einer Infektion auftreten und 2–10 Tage andauern. Die meisten Menschen, die mit Poliomyelitis infiziert sind, haben überhaupt keine Symptome. Bei 1 von 4 Patienten treten kurz anhaltende und geringfügige Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen oder Erbrechen auf. Bei einigen Personen können Nackensteifheit, Rückenschmerzen oder Schmerzen in Armen und Beinen auftreten. Bei manchen Menschen kann es jedoch schwerwiegende Folgen haben, wie z.B. eine irreversible Lähmungen der Beine (bei 1 von 200 Patienten), oder sogar zum Tod führen. Poliomyelitis kann bei 1–5 % der infizierten Kinder auch eine Meningitis (Hirnhautentzündung) verursachen.

  • Poliomyelitis-Impfstoffe können vor Erkrankungen schützen. Der Poliomyelitis-Impfstoff ist auch in Kombinationsimpfstoffen enthalten, die im Rahmen der Standardimpfungen auch vor anderen Krankheiten schützen können.

    Leider gibt es keine Heilung für die Krankheit. Bitte frag deinen Arzt nach weiteren Informationen.

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*Gemäß den Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO), Stand August 2019. Quelle: Epidemiologisches Bulletin 34/2019

1. Kombinationsimpfstoffe enthalten Antigene verschiedener Krankheitserreger und reduzieren somit die Anzahl der nötigen Injektionen und Impftermine.

Weitere Informationen findest Du unter:
www.bzga.de
www.rki.de